Neuer JU-Landesvorsitzender kommt aus Cochem-Zell

3. November 2018

In Neustadt an der Weinstraße wurde Jens Münster aus Altlay am 3. November zum neuen Landesvorsitzenden der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz gewählt.

Bei der Wahl zum neuen Landesvorsitzenden der JU konnte sich Jens Münster gegen seinen Mitbewerber Marc-Philipp Janson durchsetzen. 53 junge Christdemokraten gaben ihre Stimme dem jungen Mann aus Altlay, 45 stimmten für seinen aus Mainz stammenden Gegenkandidaten. Große Freude über seine Wahl war auch bei der CDU Kreisvorsitzenden Anke Beilstein: „Ich kenne Jens als überaus engagiert. Trotz Arbeit in Mainz bringt er sich immer wieder hier vor Ort ein. Er ist intelligent, pfiffig und trotzdem sehr bodenständig. Toll, dass er jetzt die größte Jugendorganisation in der Parteienlandschaft hier in Rheinland-Pfalz führt.“
Jens Münster wurde 1990 in Zell an der Mosel geboren. Nach seinem Abitur am Gymnasium Traben-Trarbach begann er ein Studium der Mathematik, Geschichte, Germanistik und Pädagogik, das er mit dem Bachelor und Master abschloss. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität und möchte demnächst seine Doktorarbeit beenden. Sehr früh engagierte er sich in der Jugendorganisation der CDU. Im Jahr 2013 wurde er in den JU-Landesvorstand gewählt, wo er die Funktion des bildungspolitischen Sprechers im Landesverband übernahm. Nach der letzten Kommunalwahl zog er in den Kreistag von Cochem-Zell ein und arbeitet im Kreisvorstand der CDU mit. Hier leitet er einen Arbeitskreis, der nach dem CDU-Bürgerkongress „Wir gestalten gemeinsam unsere Heimat“ entstanden ist.
Für seine Amtszeit formuliert der junge Landesvorsitzende klare Ziele: „Inhaltlich werde ich mich insbesondere für eine finanziell besser ausgestattete Bildung an Schulen, in der Ausbildung und an Hochschulen einsetzen sowie für gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen den Städten und dem ländlichen Raum in Rheinland-Pfalz.“ Den Kommunalwahlkampf im kommenden Mai möchte er aktiv mitgestalten und sich für eine Verjüngung der Räte engagieren.