Stephanie Balthasar-Schäfer – Engagiert. Erfahren. Bürgernah.

26. September 2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 15. Oktober wird es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten um das Amt des Bürgermeisters in der Verbandsgemeinde Cochem kommen. Ich bedanke mich herzlich für die bisherige Unterstützung, mit der ich das erste Etappenziel erreichen konnte.

Die verbleibende Zeit möchte ich nutzen, um – wie bisher – in Fairness für mich zu werben. Nun haben Sie die Wahl zwischen einer Frau und einem Mann.


Ihre
Stephanie Balthasar-Schäfer

Entscheiden Sie sich für:

  • 18 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Verbandsgemeinderat, davon 13 Jahre als Beigeordnete und somit Stellvertreterin des Verbandsbürgermeisters
  • kommunalpolitische Erfahrung und Wissen, Sachkenntnis und Bürgernähe
  • einen vertrauensvollen und ausgeglichenen Umgang zwischen den Parteien und Wählergruppen im Verbandsgemeinderat, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • die Umsetzung der beiden Fusionen von Cochem und Cochem-Land mit den Teilen der alten VG Treis-Karden
  • die Zusammenführung der Verwaltung im neuen Rathaus mit mehr Bürgerservice
  • die anstehende neue Vereinbarung für den Bereich Tourismus in einer ausgewogenen Balance zwischen der Stadt Cochem und den unterschiedlichen Interessen der Mosel- und Höhengemeinden
  • mehr Eigenentwicklung und größeren finanziellen Gestaltungsspielraum für die Ortsgemeinden.

Die Anforderungen von Cochem als Mittelzentrum, der Moselgemeinden mit dem Bedürfnis einer zielgerichteten Berücksichtigung und den Höhengemeinden, die nicht nur partizipieren wollen, wenn es um Kostenfragen geht, möchte ich zusammenführen.

In diesem Sinne bitte ich Sie bei der Stichwahl am 15. Oktober um Ihr Vertrauen.

Bitte gehen Sie am 15. Oktober wählen!

Persönliches:

  • geboren am 14.08.1968, aufgewachsen in Klotten
  • heute mit Ehemann und 4 erwachsenen Kindern wohnhaft in Dohr
  • Beruf: Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA), seit über 25 Jahren in der Castor-Apotheke in Treis-Karden tätig

Politisches Engagement:

  • seit 1994 Mitglied im VG-Rat Cochem
  • seit 1999 Beigeordnete und damit Vertreterin von Bürgermeister Helmut Probst
  • 2004-2009: CDU-Fraktionsvorsitzende im VG-Rat
  • seit 2007: CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag

Sonstiges gesellschaftliches Engagement:

  • ehrenamtliche Richterin am Oberverwaltungsgericht Koblenz
  • Vorstandsmitglied der Landfrauen Cochem-Zell

Hobbys:

  • Familie, der eigene Garten, Laufen, Wandern, lange Spaziergänge mit unserem Hund

Was mich leitet:

Geprägt durch den Weinbau, den meine Eltern im Nebenerwerb betrieben haben, und nicht zuletzt durch das Amt der Gebietsweinkönigin bin ich mit dem Weinbau eng verbunden. Heute lebe ich in der Eifel und bin über den Nebenerwerbsbetrieb der Familie auch mit der Landwirtschaft vertraut.

Meine Liebe zur Heimat und der Wunsch, dass auch für künftige Generationen gute Lebensbedingungen hier vor Ort gegeben sind, waren Auslöser für mein inzwischen über 20jähriges ehrenamtliches Engagement.

Dabei ist mir immer eines bewusst: Eine gute Zukunft bedeutet, Bewährtes nicht einfach nur zu erhalten, sondern weiterzuentwickeln. Offen zu sein für Neues, aber ohne gleich alles über Bord zu werfen.

Das alles funktioniert nur in einem guten Dialog mit den Menschen – und zwar mit allen. Daher habe ich bis heute auch über Parteigrenzen hinweg immer das vertrauensvolle Miteinander gepflegt.


Meine Ziele in 10 Punkten:

  1. Eine gute medizinische und pflegerische Versorgung

Es gilt, das existierende Angebot aufrechterhalten und nach Möglichkeit zu erweitern, denn der Hausärzte- und Fachärztemangel zeichnet sich bereits ab. Wir können keinen Arzt zwingen, sich hier niederzulassen, doch wir können Anreize schaffen, Bedingungen vor Ort verbessern, Förderungsmöglichkeiten und neue Modelle entwickeln. Gerade durch die gute Breitbandversorgung in der Verbandsgemeinde Cochem wird die Betreuung von Patienten durch die Telemedizin und die interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Dabei ist das am Marienkrankenhaus in Cochem angegliederte Medizinische Versorgungszentrum und das Krankenhaus selbst ein ganz wichtiger und zentraler Baustein für die ambulante Notfallversorgung und die fachliche, ärztliche Versorgung in unserer Verbandsgemeinde.

  1. Erhalt der Kreisstadt Cochem

Schon früh habe ich deutlich gemacht, wie wichtig der Status „Kreisstadt“ für Cochem und die gesamte Verbandsgemeinde ist. Daran sind Infrastruktur, der Sitz von Behörden und Institutionen wie der Landesbetrieb Mobilität, die Handwerkskammer, der Bauern- und Winzerverband, viele Beratungsstellen, das Amtsgericht u.v.m. gebunden. Deren Verlust oder Weggang hätte große negative Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in der Verbandsgemeinde Cochem zur Folge. Daher setze ich mich bereits seit den ersten Diskussionen über eine Kommunal- und Verwaltungsreform in allen politischen Diskussionen mit einer klaren Position für den Erhalt der Kreisstadt Cochem ein.

  1. Lebenswerte Dörfer mit einer zukunftsfähigen Entwicklung

Lebendig und lebenswert sind unsere Dörfer durch das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Sie sind das Herz unserer Gemeinden und ihre vielfältige Arbeit deren Herzschlag. Sie engagieren sich in den Freiwilligen Feuerwehren, den Musik-, Gesangs- und Sportvereinen, beim Roten Kreuz und THW, den Kirchen und sozialen Einrichtungen, bei den Kindern und Senioren, in Dorfläden u.v.m. Ich möchte regelmäßige Bürgerrundgänge in den Ortsgemeinden und der Stadt Cochem einführen, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf der Grundlage ihrer Ideen und Vorstellungen die Entwicklung ihrer Ortsgemeinde fortzuschreiben.

Dazu gehören auch die Weiterentwicklung und Belebung der Ortskerne mit Sanierungskonzepten für Altbauten, der Behebung von Leerstand und der Schaffung weiterer Bauplätze zur Schaffung von neuem Wohnraum.

  1. Alle Ortsgemeinden an einen guten öffentlichen Nahverkehr anbinden.

Gute Bedingungen im ländlichen Raum bedeuten auch, gute Anbindungen im öffentlichen Personennahverkehr zu schaffen.

Auch wenn für viele – insbesondere Pendler – das Auto unverzichtbar ist: Schüler, Auszubildende und ältere Menschen oder solche, in deren Familien es keinen Zweitwagen gibt, sind darauf angewiesen.

Hier will ich Projekte wie z.B. einen Bürgerbus und Initiativen in den Ortsgemeinden wie Mitfahrerbänke fördern. Gerade auch für ältere Menschen würde dies die Möglichkeit eröffnen, mobil und flexibel zu bleiben.

  1. Gute Bedingungen für unsere Kinder – denn sie sind unsere Zukunft

Es ist schön, dass die Geburtenzahlen wieder steigen und sich immer mehr Paare für Kinder entscheiden. Eine erfreuliche Entwicklung, die sich aber nur fortsetzen wird, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, damit es für junge Familien einfacher wird, Kinder und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Unsere Kindergärten haben heute Ganztagsangebote, flexible Öffnungszeiten und die unterschiedlichsten Betreuungsangebote. So können Kinder, wenn erforderlich oder gewünscht, auch schon deutlich früher als mit 3 Jahren den Kindergarten besuchen. Aber es gilt, diese Angebote zu optimieren. Daher möchte ich sie weiterentwickeln und noch stärker an den Bedürfnissen der Familien ausrichten: Betreuung in den Randzeiten und Angebote für Ferienbetreuung gehören dazu, ebenso wie die Unterstützung von Alleinerziehenden, die Sensibilisierung in den Unternehmen für die Einrichtung familienfreundlicher Arbeitsplätze, wie z.B. die Möglichkeit des Home-Office.

  1. Erhalt kleiner Grundschulen

In jeder unserer Grundschulen werden die Kinder, unabhängig von der Klassengröße, von engagierten Lehrkräften unterrichtet.

Dabei ist es wichtig, dass nicht die Kopfzahlen, sondern das pädagogische Konzept und dessen Umsetzung im Mittelpunkt stehen. Durch die gute Lehrer-Schüler-Relation ist es gerade an diesen kleinen Schulen möglich, Kinder besonders gut zu fördern und auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten. Grundschulen stellen zudem eine wichtige Infrastruktur für die einzelne Ortsgemeinde dar und sind vielfach ausschlaggebendes Argument bei der Ansiedlung junger Familien im Ort. Das immer wieder beschworene Motto „Kurze Beine-Kurze Wege“, das landespolitisch derzeit offensichtlich in Frage gestellt wird und bereits die Schließung der Grundschule Klotten zur Folge hatte, behält für mein politisches Handeln weiterhin Gültigkeit.

Daher werde ich an der Seite der Grundschulen Lieg und Müden für deren Erhalt kämpfen.

  1. Gut leben im Alter

Das möchte ich den Menschen in unserer Verbandsgemeinde ermöglichen mit einem guten, flächendeckenden Netz von Pflegeangeboten für die Betreuung Zuhause durch ambulante Pflegedienste sowie stationären Angeboten.

Die Zahl der älteren Mitbürger wird zunehmen und damit auch die Herausforderung an uns, neue Wohnkonzepte für das Alter in unseren Ortgemeinden und in der Stadt Cochem zu ermöglichen. Das Generationenprojekt in Greimersburg, das der ehemalige Ortsbürgermeister Paul Lauxen dort entwickelt hat und mit der Gemeinde Greimersburg zurzeit umsetzt, ist dabei ein Anfang und ein gutes Beispiel.

Wir müssen offen sein für solche Ideen und Konzepte, das Leben im Alter hier bei uns lebenswert zu gestalten und zwar mitten in unseren Ortsgemeinden und in unserem Miteinander, durch gute Koordination der einzelnen Angebote und unter Einbindung von ehrenamtlichen Engagement.

  1. Stärkung von Weinbau und Landwirtschaft

Der Weinbau und die Landwirtschaft prägen unsere Verbandsgemeinde in ökonomischer und ökologischer Sicht. Der Tourismus ist einer der stärksten Wirtschaftsfaktoren in der Verbandgemeinde Cochem. Ihn weiterzuentwickeln und dabei auch Lösungen für die Herausforderungen von Betriebsmodernisierung und – nachfolgen zu finden, sehe ich als große Aufgabe. Davon profitieren nicht nur Hotellerie und Gastronomie, sondern damit verbunden alle heimischen Betriebe im Einzelhandel- und Dienstleistungsbereich.

Deswegen gilt: Kirchturmdenken darf es nicht geben, nur gemeinsam sind wir stark. Die Neuausrichtung der Zusammenarbeit wird eine der großen Aufgaben der nächsten Jahre sein.

  1. Modern in die Zukunft als Antwort auf den demografischen Wandel

Unsere Bevölkerung wird weniger, älter und „bunter“ werden. Das wirkt sich auf alle Bereiche wie die ärztliche Versorgung, den ÖPNV, die Erhaltung der Lebensqualität in unseren Dörfern und der Stadt Cochem, aber auch auf deren Attraktivität für unsere jungen Menschen und Familien aus.

So schön es ist dort zu leben, wo andere Urlaub machen, so wichtig ist es, das Leben im ländlichen Raum attraktiv für unsere Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.

Schnelles Internet ist heute ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge, genauso wie z. B. Strom und Wasser. Unser Ziel muss es sein, alle Haushalte mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu versorgen und die Verbandsgemeinde Cochem durch den weiteren Ausbau komplett zu versorgen. Dieser technologische Fortschritt ist Grundvoraussetzung für viele Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen des demographischen Wandels.

  1. Unsere Verwaltung zukunftsfähig und bürgernah gestalten.

Mit einer schlanken, modernen Verwaltung will ich den Zukunftsprozess, der durch den demographischen Wandel in allen Bereichen unserer Verbandsgemeinde erforderlich ist, begleiten.

Wir müssen die Vorteile, die sich durch die Digitalisierung bieten, auch nutzen. Das durch die flächendeckende Internetversorgung mögliche E-Government ist ein entscheidender Faktor dazu. Künftig per Mouseclick den Personalausweis beantragen, den Hund anmelden, den Antrag für die Gestattung vom Vereinsfest zu stellen – zu jeder Zeit – erspart den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Verbandsgemeinde Wege und Zeit. Anträge und Anfragen, viele weitere Verwaltungsleistungen können künftig bequem von zu Hause über das Internet abgerufen und erledigt werden. E-Government ermöglicht diesen einfachen und schnelleren Zugang zur Verwaltung.

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. Erreichbarkeit und Service spielen dabei eine wichtige Rolle.

Wir haben in der Verbandsgemeindeverwaltung engagierte, motivierte und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich seit vielen Jahren als Beigeordnete der Verbandsgemeinde kenne und schätzen gelernt habe. Mit ihnen gemeinsam möchte ich die Möglichkeit von bürgerfreundlichen Öffnungszeiten erarbeiten, so dass auch Randzeiten abgedeckt werden können.


Wie Sie mich erreichen:

Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
Lassen Sie mir Ihre Nachricht gerne per Mail zukommen: balthasar-schaefer@cdu-cochem-zell.de

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Erfahren. Kompetent. Bürgernah“ – diese Attribute bringe ich ein, wenn Sie am 15. Oktober erneut die Wahl haben.

Dass mir unsere Ortsgemeinden, die Kreisstadt Cochem und die Menschen am Herzen liegen, habe ich durch meine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit unter Beweis gestellt – darauf können Sie sich auch künftig verlassen.

Gerne möchte ich nun gemeinsam mit Ihnen als Bürgermeisterin die Zukunft unserer Verbandsgemeinde Cochem gestalten.

Daher bitte ich Sie herzlich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme!

Ihre
Stephanie Balthasar-Schäfer